Pfarre St. Severin in Aachen Rothe Erde und Eilendorf

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Die Pfarrgemeinde St. Severin hatte eingeladen, und viele waren gekommen zur Erntedankfeier auf Deltourserb auf dem Bauernhof der Familie Koch.

Alle Bänke und auf dem Hof auffindbare Stühle reichten nicht aus, um allen einen Sitzplatz zu bieten. Die große Gerätehalle war von den Frauen des Eilendorfer Bauernvereins eindrucksvoll mit Blumen und vielen Früchten des Feldes geschmückt worden. Der Familienmesskreis hatte den Gottesdienst vorbereitet und zusammen mit Pfarrer Dr. Peter Dückers gestaltet. Die Mitfeiernden sollten überlegen, wofür sie in ihrem Leben besonders dankbar sind und konnten ihren ganz persönlichen Dank aufschreiben. Aus den vielen Dankzetteln entstand eine große Sonnenblume, für alle sichtbar vorne neben dem Altar.

Bei den schwungvollen Liedern ließen sich alle von der Begeisterung der Singmäuse anstecken und sangen kräftig mit. Nach dem Gottesdienst blieben die meisten noch eine Weile zum Plaudern auf dem Hof. Kein Wunder, denn es gab noch eine leckere Erbsensuppe, zubereitet von Ruth Sistenich von St. Apollonia. Und die Sonne tat das ihre dazu.

Peter Quadflieg

Liebe Schwestern und Brüder in Eilendorf und Rothe Erde!
 
Mit Dankbarkeit schaue ich auf den Tag meiner Einführung als neuer Pfarrer an St. Severin, Aachen-Eilendorf, am Sonntag, den 18. Juni 2017, zurück.
 
Es war ein schönes Fest! Der Zuspruch und die freundliche Aufnahme die ich erfahren habe, erleichtern mir meinen Start hier bei Ihnen in Eilendorf und Rothe Erde.
 
Herzlich danke ich allen die zum Gelingen dieses Einführungsgottesdienstes und des anschließenden Empfangs beigetragen haben.
 
Ich freue mich, in den nächsten Wochen und Monaten, die vielen Menschen, die sich in vielfältiger Weise, als Einzelne, in Gruppen und Gremien, Einrichtungen und Verbänden im Leben unserer Pfarrei engagieren, näher kennenzulernen.
 
Herzlichst
 
Ihr
 
Alexius Puls, Pfarrer

Bildergalerie vom 60-jährigen Priesterjubiläum von Pastor Peter Harperscheidt, 28.02.2016



Es ist guter katholischer Brauch, vor der Fastenzeit noch einmal kräftig Karneval, Fastelovvend zu feiern. Viele aus unserer Gemeinde haben am Montag vor Karneval lange Schlange gestanden, um einen guten Platz im Saal des Pfarrheims in der Marienstraße zu ergattern. Im Nu waren auch die letzten Plätze besetzt.

Marcel Emonds führte souverän durch ein heiteres und abwechslungsreiches Programm und Jürgen Wirtz brachte, wie schon seit vielen Jahren, am Keyboard mit alten und neuen Karnevalsliedern viel Stimmung in den Saal. Es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht.

Höhepunkt war der Besuch des Aachener Prinzen. Thomas III. war mit sei-nem kompletten Hofstaat einmarschiert und brachte gleich großen Schwung in die Feier. Begeistert jubelten die Eilendorfer ihm zu. Der Prinz wollte gar nicht mehr weg. Er zeigte sich hocherfreut über das so überschwänglich mitfeiernde Publikum, wofür er sich auch mit herzlichen Worten artig bedankte. Ein großes Kompliment an die Frauen und Männer im Saal, dem der Chronist sich nur anschließen kann und hinzufügen möchte, dass das Publikum im Saal in den Jahren zuvor immer großartig war.

Annemie Gehlen bedankte sich bei allen, die kräftig mitgefeiert und mitgeholfen haben. Ganz zum Schluss goss sie noch einen Wermutstropfen in unseren restlichen Wein. Sie verkündete, dass dies ihre letzte St. SeverinsKarnevalsfeier gewesen sei. Sie habe sich viele Jahre um die Vorbereitung und Organisation der Feier gekümmert; jetzt müssten neue, jüngere Leute ran. Zunächst noch ganz betroffen, bekundeten dann die zahlreichen Gäste mit großem Applaus unserer rührigen Annemie Gehlen Dank und Anerkennung für die vielen schönen Karnevalsnachmittage der vergangenen Jahre. Chapeau, sagt auch der Schreiber dieser Zeilen.

Und wer nimmt im nächsten Jahr das Karnevalszepter in die Hand?

Peter Quadflieg